#16

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 22.07.2011 19:45
von Berman | 330 Beiträge

Danke sehr interessanter Link!

Die Diana hab ich irgendwo schonmal gesehen, gelungen finde ich das Beinschild und das Design der Motor und Hinterrad Abdeckung!

Definitiv einer der schönsten Roller!

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#17

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 22.07.2011 19:53
von Dani4ka • Forumsgott | 1.076 Beiträge

Der Berlin Roller und die jute alte Simme ... sehr schön !


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#18

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 22.07.2011 19:59
von Berman | 330 Beiträge

Naja ein paar Klischees müssen hier schon erfüllt werden ;)

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#19

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 22.07.2011 20:25
von Berman | 330 Beiträge

Vyatka Roller VP 150 (die Sovjet Vespa)

Bei den Sovjets wurde nicht nur Vespa kopiert auch Lambretta, Heinkel, und sogar Amerikanische Wagen wie z.B. Lincoln...



Kyrillisch: Wjatka wo bei der GS das Vespa Logo steht!

Vyatka (1955–1969) ist eine frühere sowjetische Motorrollermarke, die mit dem Vyatka VP 150 Roller einen Vespa Nachbau ohne Lizenz fertigte und vertrieb. Somit handelt es sich hier um die „sowjetische Vespa“.
Die russische Maschinenfabrik Vyatsko-Polyansky lag im Bezirk Kirow, der bis 1934 Vyatka hieß. Ob hier eine bewusste Analogie zum Namen Vespa vorlag ist nicht bekannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden durch Vyatsko-Polyansky zunehmend Konsumgüter produziert. Erstmals wurden im Jahr 1955 mit Sätteln und Luftfiltern Teile für Motorräder hergestellt. In diesem Jahr erwarb die russische Regierung im Ausland eine Vespa 150 GS sowie einen Goggoroller mit 150 ccm, mit dem Ziel diese zu kopieren. Der Goggoroller ging in Tula in Produktion, die Vespa wurde bei Vyatsko-Polyansky nachgebaut. Ab 1956 startete die Serienproduktion des Vyatka VP 150 Rollers. Im Jahr 1958 wurde zudem eine Frachtroller auf Basis des Vyatka VP 150 produziert. Insgesamt wurde der Vyatka VP 150 bis 1965 hergestellt. Somit weitaus länger als die Vespa GS 150, die bereits im Jahr 1962 über einen Nachfolger, die Vespa GS 160, verfügte.

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#20

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 27.07.2011 17:15
von Berman | 330 Beiträge

Maico Roller



Hersteller: Maico Pfäffingen/ Tübingen 1951-1958

Maico ist der Name eines Familienunternehmens im schwäbischen Pfäffingen bei Tübingen. Es wurde 1926 von Ulrich Maisch als MAIsch & COmpagnons gegründet und begann mit dem Bau von Fahrrädern und Zubehör. Ab ca. 1931 wurden auch Leicht-Motorräder in das Produktions- und Verkaufprogramm aufgenommen, nun unter der Geschäftsleitung der Söhne des Unternehmensgründers, Otto und Wilhelm Maisch.

Modelle:

Maico-Mobil

MB 150 1951-1953



MB 175 1954-1958



MB 200 1954-1958



http://maicomobil.de/

Maicoletta 1955-1956



M 175



M 250

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#21

RE: Roller-Daten und interessantes...

in Cars and Scooters 03.08.2011 18:00
von Berman | 330 Beiträge

Lohner Roller

Hersteller: Lohner Wien

Die Lohner-Werke sind eine Wagen- und Waggonbaufabrik mit Sitz in Wien-Donaustadt, die heute zum kanadischen Bombardier-Konzern gehört. Hervorgegangen aus der k.u.k Hof-Wagenfabrik Jakob Lohner, die u.a. luxuriöse Kutschen fertigte, stellten die Lohnerwerke ab der Jahrhundertwende vorwiegend Motorräder, Lastkraftwagen und Autobusse, aber auch Straßenbahnen und Flugzeuge her.

Modelle:

L98 1950-1951



Im Jahre 1950, ziemlich genau nach nur einem Jahr war es schließlich soweit. Der erste österreichische Motorroller, mit der Kurzbezeichnung L98 („L“ für Lohner, „98“ für den 98ccm großen Rotax Motor, welcher ein Lizenzbau von Fichtel & Sachs aus den 30er Jahren war) wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Schon nach kurzer Zeit erfreute sich der „Kleine“ großer Beliebtheit, und zwar nicht zuletzt deswegen, weil er trotz seiner nur 98 ccm und des 2-Gang-Getriebes ein wirkliches Fortbewegungsmittel, wenn auch kein ausgereifter Roller war. Es waren immer und immer wieder Kühlpausen, besonders im Bergeinsatz notwendig. Auch war dieser Roller in erster Linie als Fortbewegungsmittel für eine Person ausgerichtet. Er erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 55 km/h, war kleindimensioniert und damit zweckmäßig im Stadtbetrieb. Außerdem brachte er ein Gewicht von nur 75 kg auf die Waage und war, wie schon erwähnt, ein formschöner Roller. Aufgrund seines „Buckels“ auf dem der Sattel angebracht war, wurde er auch liebevoll „Kamel“ genannt.

L125 1954-1956



Gebaut wieder mittels selbsttragender Karosserie, in der ein 125 ccm großer und 5,5 PS starker, gebläsegekühlter Rotax-Motor seinen Dienst versah. Schon bei seiner Präsentation im Jahre 1954 erhielt dieser Roller sowohl bei Presse als auch bei Käufern größtes Lob. Es hieß, dies sei eine durchdachte Konstruktion, zweckmäßig und elegant. Aber nichts anderes war man doch von der Firma Lohner gewohnt. Mit diesem L125 wurde auch tatsächlich ein ernstzunehmender Konkurrent zu den Puch-Rollern geschaffen. Dieses Fahrzeug, mit seinem voluminösen und dennoch eleganten Blechkleid verkörperte den Wunschtraum des kleinen Mannes anno dazumal, für welchen ein Auto noch nicht erschwinglich war. Aber nicht nur das männliche Geschlecht fühlte sich durch diesen Roller angesprochen. Umsomehr, als dieser Mitte 1956 auf Wunsch auch mit Elektrostarter geliefert werden konnte. Die Damenwelt war begeistert und das Interesse des weiblichen Geschlechts tat ihr letztes dazu, daß sich die Wartezeiten verlängerten und die Produktion restlos ausverkauft war.

Lohner 200 Krokodil 1953-1955



Lohner 200 Rapid 1956-1958



Lohner 150 1958-1965



Doch der große Verkaufserfolg sollte ausbleiben, da sich die Rollerzeit schon langsam dem Ende neigte und die ehemaligen Roller-Kunden auf zweispurige KFZ umstiegen. So war auch der L150 der letzte Roller der 1965 das Werk in Floridsdorf verließ bzw auf Lager gelegt wurde. Aus Aufstellungen des Werkes geht hervor, daß aus der Gesamtproduktion von ca. 400 Stück ein großer Teil nie verkauft wurde.

1965 war das Ende dieser interessanten Ära von Großrollern aus dem Hause Lohner. Man verlagerte die gesamten Interessen bzw. Produktion, die seit den Mitte-Fünfzigern schon aus Rollern und Mopeds bestand, von nun an ausschließlich auf die Mopeds.

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